In vielen Ländern gehört Zahnseide bereits zur täglichen Mundhygiene dazu, in Deutschland jedoch gebrauchen die Wenigsten sie regelmäßig. Viele empfinden den direkten Kontakt mit dem Mund als unangenehm, jedoch sollte man die reinigende Wirkung nicht unterschätzen. Mit der Zahnseide erreichen Sie jeden Zahnzwischenraum, der mit einer Zahnbürste gar nicht erreichbar wäre und genau dort bildet sich in den meisten Fällen Karies. Bei regelmäßigem Gebrauch verhindern Sie langfristig sogar das Entstehen von Zahnstein. Man braucht auch gar nicht jeden Tag Zahnseide zu benutzen, ein Mal pro Woche reicht vollkommen aus.

Ich möchte Ihnen nun die verschiedenen Sorten der Zahnseide vorstellen.

Zahnseide gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen, ja sogar in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Ein Hauptunterscheidungsmerkmal ist, ob die Zahnseide gewachst oder nicht gewachst ist. Gewachste Zahnseide zerfranst in der Regel nicht so schnell und gleitet einfacher durch die Zahnzwischenräume, jedoch ist sie auch dicker als die ungewachste Variante und rutsch ungeübten Anwendern schneller aus der Hand.



Zahnseide an die eigenen Bedürfnisse anpassen

Die nicht gewachste Zahnseide ist dünner und günstiger, leider neigt sie dazu sehr schnell zu zerfransen und zu zerreißen. Testen Sie einfach aus, welche Form für Sie besser geeignet ist. Der Gebrauch ist dagegen reine Übungssache. In der Regel sollte man immer vor dem eigentlichen Zähneputzen Zahnseide benutzen. Nehmen Sie sich genügend Zahnseide zur Hand, so etwa 30 cm sollten ausreichen. Versuchen Sie jeweils mit dem letzten Zahn anzufangen und den Zwischenraum von oben nach unten und wieder zurück zu reinigen. Sollten Sie sich unsicher sein, bietet jeder Zahnarzt, im Rahmen der professionellen Zahnreinigung, Schulungen an.


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