Phytotherapie - Die Pflanze als Heilmittel
Hierzu werden ganze Pflanzen oder auch nur Pflanzenteile wie Blüten, Blätter, Rinde oder Wurzeln zur Anwendung genutzt. Sie können diese frisch verarbeiteten, als Tee oder Saft wie auch als Tinktur und so gezielten Erkrankungen behandeln. Eine chemische Isolierung ist bei der Phytotherapie nach dem Arzneimittelbuch nicht erlaubt. Die Phytotherapie erzieht so einen großes Wirkungsspektrum bei einer Vielzahl von Erkrankungen.
Phytotherapie nutzt Naturprodukte
Da es sich um Naturprodukte handelt, kann eine gleich bleibende Qualität nicht immer erzielt werden, kleine natürliche Schwankungen ergeben eine Änderung in der Wirkungsweise und im Bereich der Nebenwirkungen. Faktoren wie das Klima, Standort der Pflanze wie auch der Erntezeitpunkt sind Kriterien für die Qualität der einzelnen Pflanzen, die für die Phytotherapie genutzt werden und schwer zu standardisieren sind.Das Wirkungsspektrum ist vielfältig gestreut, so können bestimmte Pflanzen auch gegenteilige Effekte aufweisen. Sie können einerseits krebsvorbeugende Eigenschaften wie auch kanzerogene Verbindungen produzieren. Sie bringen somit auch eine Vielzahl von Nebenwirkungen mit, die bedacht werden sollten.
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