Wer mit einem maroden Kiefer zum Zahnarzt geht und sich dort seine Zähne sanieren lassen will, bekommt oftmals auch eine Röntgenaufnahme seines Kiefers. Auf diesem Röntgenbild lassen sich die Grundlagen des Knochenbaus feststellen. Wird ein Knochenaufbau des Kieferknochens benötigt, so ist dies eine schwierige und langwierige Geschichte, die für den betreffenden Menschen manchmal unangenehm sein kann. So ist es zum Beispiel nach einem Knochenkrebs im Mund-Kiefer-Bereich wichtig, die Grundlage zu erhalten. Durch Entnahme von Knochenmarkszellen im Beckenkamm, können die Knochenzellen in einer speziellen Lösung angezüchtet und zu einem späteren Zeitpunkt eingepflanzt werden. Ganz wichtig ist hierbei eine saubere Arbeit, denn je nach Größe der vorherigen Knochenentfernung, muß der Kiefer neu anmodelliert werden. Auch dies fordert vom behandelten Arzt ein großes Geschick, muß sich die Knochenmasse an die neue Umgebung gewöhnen und mit dieser fest verwachsen um Stabilität zu bieten. Durch Schienung des Knochens mittels Schrauben und Platten, bietet sich dem Patienten die Sicherheit, das der Knochen richtig zusammen wächst.
Knochenaufbau ist für das gesunde Wachstum der Zähne verantwortlich
Zwar ist die Procedur langwierig und nicht gerade einfach, aber mit einem neuen Knochen, lassen sich auch die Zähne dann wieder richtig herstellen. Außerdem ist es ein Mittel der Wahl nach Unfällen mit Gesichtsverletzungen, wenn Knochenteile abgesprungen oder zerstört worden sind. Ein gut modellierter neuer Knochen im Kieferbereich läßt eine Unebenheit im Gesicht ausschließen und bietet dem Patienten eine gute Grundlage für ein neues Leben mit neuen Zähnen.
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