Craniomandibuläre Dysfunktion
Craniomandibuläre Dysfunktion und ihre Ursachen
Für die Craniomandibuläre Dysfunktion gibt es zahlreiche vermutete Ursachen, die sowohl biologischer, psychischer oder sozialer Herkunft sein können: Genetik, emotionaler Stress und Haltungsstörungen, Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen, Zähneknirschen, frühere Zahnerkrankungen oder Haltungsstörungen. Diese Liste der angenommenen Ursachen der Craniomandibuläre Dysfunktion ist bei weitem nicht erschöpft und es werden immer neue Ursachen herausgefunden.Die Diagnose zur CMD erfolgt in vier Schritten. Im ersten Schritt erfolgt ein ausführliches Arztgespräch unter Einsatz standardisierter Fragenbögen. Im zweiten Schritt gibt eine somatische Untersuchung von der Kieferöffnung, der Kaumuskulatur und den Kiefergelenken Aufschluss über den aktuellen Funktionsstatus dieser Bereiche.
Panoramaschichtaufnahmen des Kiefers sollen zahnärztliche oder kieferchirurgische Krankheiten im dritten Schritt ausschließen. Zum Abschluss werden mit Hilfe eines oder mehrerer schmerzpsychologischen Filterfragebogen eventuelle psychosoziale Beeinträchtigungen aufgedeckt.
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