Akupunktur zählt in Europa zur alternativen Medizin im Gesundheitswesen. Es stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM, und ist seit Jahrtausenden auf dem asiatischen Kontinent bewährt und bereits im universitären Bildungssystem integriert. Die Akupunktur basiert auf der Fünf-Elementen-Lehre der Meridiane. Durch das einstechen der Nadel in bestimmte Zonen des Köpers wird eine gezielte Erwärmung der Körperabschnitte erzielt. Es existieren insgesamt 361 Akupunktur punkte die auf den Medianen angeordnet sind. Diese sind unterteilt in zwölf Hauptmediane die je paarig am Körper angeordnet sind, acht Extrameridiane und einer Vielzahl von Extrapunkten.



Akupunktur verlangt Erfahrung

Um körperliche Beschwerden gezielt zu behandeln, werden die zugehörigen Akupunktur punkte mit Nadeln behandelt. Nach der traditionellen chinesischen Medizin soll so die Lebensenergie, das sogenannte Qi in Bewegung gesetzt und beeinflusst werden. Durch das einstechen der Akupunktur Nadel und der Erwärmung der Körperzonen entsteht eine Stimulierung und die Beschwerden werden nach mehreren Anwendungen gelindert oder geheilt.
Eine Anwendung dauert in der Regel 20-30 Minuten. Der Patient wird ruhig und eben gebettet und soll sich während der Behandlung mit der Akupunktur Nadel entspannen. Auch unmittelbar nach der Behandlung kann der Patient noch in entspannter Position verweilen. In der Regel sind 10-15 solcher Sitzungen zur Behandlung angesetzt. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig. So können Erkrankungen der Atemwege, Schlafstörungen, Migräne sowie chronische Erkrankungen behandelt werden. Auch zur Geburtsvorbereitung kann Akupunktur eingesetzt werden. Die Akupunktur stellt somit eine Alternative zur klassischen Medizin dar, die einen breiten Anwendungsbereich findet.


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